Teichbewohner
Zusammenfassung
- Teiche sind nicht nur für Amphibien wertvoll.
- Unzählige Insekten und andere wirbellose Tiere kommen vor.
- Diese können Gartenteiche problemlos selbst besiedeln.
Kurzbeschreibung
Bei Teichbewohnern werden die meisten Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen wohl zuerst an Fische und Amphibien denken. Dabei gibt es unzählige Insekten und andere wirbellose Tiere, für die selbst ein kleiner Gartenteich ein willkommener Lebensraum ist. Dazu gehören zum Beispiel Wasserflöhe und andere kleine Krebstiere, die einzellige Algen und Bakterien aus dem Wasser filtern, sowie Gelbrandkäfer, Libellen, Rückenschwimmer und Wasserläufer. Letztere nutzen die Oberflächenspannung aus, um sich auf dem Wasser fortzubewegen. Sie ernähren sich von anderen Wasserlebewesen oder ins Wasser gefallenen Insekten. Die meisten Teichbewohner besiedeln auch abgelegene Gartenteiche rasch: man braucht nicht nachzuhelfen!
Praxistipps
- Der Teich sollte einige Stunden am Tag Sonne bekommen.
- Es ist wichtig, dass nicht zu viele Blätter oder andere Pflanzenteile ins Wasser fallen: Diese entziehen dem Wasser beim Verrotten Sauerstoff und es wird trüb und schlammig.
- Viele Teichbewohner können Gartenteiche problemlos selbst besiedeln. Am besten warten Sie also einfach ab.
- Wuchern die Wasserpflanzen im Teich zu stark, sollten diese in kleinen Mengen entfernt werden. Am besten lassen Sie die Pflanze noch einen Tag neben dem Teich liegen, bevor Sie sie auf den Kompost werfen. So haben die Bewohner eine Chance, wieder zurück ins Wasser zu kriechen.
- Wenn Fadenalgen im Teich zum Problem werden, entfernen Sie diese am besten von Hand, indem Sie in den Teich steigen. Lassen Sie die Algen noch einen Tag neben dem Teich liegen, bevor Sie sie auf den Kompost werfen.
