Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Schnecken

Zusammenfassung

  • Nur wenige Schnecken werden im Garten zum Problem.
  • Schnecken trocknen leicht aus und verstecken sich bei Sonnenschein.
  • Deshalb das Gemüsebeet eher locker bepflanzen, vom übrigen Garten mit Barrieren trennen und nur morgens Giessen.
  • Grosse Nacktschnecken im Gemüsebeet systematisch absammeln.
  • Kleine Nacktschnecken mit Nematoden bekämpfen.

Kurzbeschreibung

Schnecken gehören zu den Weichtieren und bewegen sich kriechend fort. Der Teil, der zur Fortbewegung dient, wird Fuss genannt, und geht direkt in den Kopf über. Um auf verschiedenen Untergründen kriechen zu können, produzieren Schnecken fortwährend einen kostspieligen Schleim und hinterlassen dabei die typische Schleimspur. Schnecken trocknen an der Sonne leicht aus: Deshalb sind die meisten Arten nur bei feuchtem, bedecktem Wetter unterwegs und nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich in der dichten Vegetation, zwischen Steinen, im Laubstreu und unter Totholz. In Gärten werden Schnecken oft als reine Schädlinge gesehen. Doch nur eine Handvoll Arten ist tatsächlich schädlich. Es sind vor allem Nacktschnecken aus der Familie der Weg- und Ackerschnecken, die sich mit grossem Appetit über Keimlinge und Blattgemüse hermachen. Die meisten Schneckenarten sind eher klein und ernähren sich hauptsächlich von welken oder toten Pflanzenteilen, Algen oder sie leben sogar räuberisch und sind damit keine Gefahr fürs Gemüse- oder Blumenbeet. Im Gegenteil: Sie sorgen für das Recycling von Nährstoffen und stehen auf dem Speiseplan von zahlreichen Gartentieren!

Praxistipps

  • Eine üppige, feuchte Krautvegetation auf kalkhaltigen Böden fördert Schnecken, insbesondere grosse Arten wie die Weinbergschnecke.
  • Seltene und kleine Arten kommen vor allem in Mauern, in trockenen, mageren Wiesen sowie im Wald vor, z.B. an Totholz und im Laubstreu.
  • Abgestorbenes Pflanzenmaterial möglichst an Ort und Stelle im Garten verrotten lassen. Kompost-, Ast- und Laubhaufen errichten.
  • Auch der Gartenteich ist ein interessantes Schneckenhabitat.
  • Empfindliche Nutzpflanzen mit Barrieren vor Schädlings-Schnecken schützen und diese im Beet regelmässig absammeln. Gemüsebeete räumlich und mit Barrieren vom übrigen Garten und insbesondere vom Kompost trennen und nicht zu dicht pflanzen, um den Schneckendruck zu reduzieren.
  • Gezielt und nur morgens Giessen. 
  • Grosse Schnecken systematisch einsammeln, am besten in der Nacht und bei regnerischem Wetter. Kleine Nacktschnecken mit Nematoden bekämpfen.
     
Möchten Sie die Website zum Home-Bildschirm hinzufügen?
tippen und dann zum Befehl zum Home-Bildschirm hinzufügen nach unten scrollen.