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Heuschrecken und Grillen

Zusammenfassung

  • Heuschrecken und Grillen hört man eher, als dass man sie sieht.
  • Sie tragen zu einer naturnahen Klanglandschaft bei.
  • Sie sind Pflanzenfresser und leben vor allem in Wiesen, die selten gemäht werden.
  • Auch Hecken und Sträucher sind Heuschreckenlebensräume.
  • Sie dienen vielen Vogelarten als proteinreiche Nahrung für die Aufzucht der Küken.

Kurzbeschreibung

Das Zirpen von Grillen ist als Hintergrundgeräusch nicht aus der schönen Atmosphäre eines lauen Sommerabends wegzudenken. Denn man hört diese Insekten eher, als dass man sie sieht. Insgesamt sind Grillen und Heuschrecken keine typischen Gartenbewohner, da sie hohe Wiesen bevorzugen und diese in vielen Gärten nicht vorhanden sind. Dabei sind sie nicht nur für eine naturnahe Klanglandschaft wichtig, sondern dienen auch vielen Vögeln als proteinreiche Nahrungsquelle. Als Gärtner oder Gärtnerin kann man sich also durchaus über Heuschrecken und Grillen im Garten freuen – eine Strafe Gottes muss man jedenfalls nicht befürchten!

Praxistipps

  • Lassen Sie möglichst viel Ihrer Wiesenfläche wachsen – Heuschrecken verkraften höchsten 1-2 Schnitte pro Jahr.
  • Mähen Sie kleine Flächen von Hand mit der Sense und grössere Flächen mit dem Balkenmäher. Das sind die schonendsten Methoden.
  • Auch Hecken und Sträucher sind für Grillen und Heuschrecken interessant. Hier können sie sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und vor Fressfeinden verstecken.
  • Maulwurfsgrillen gelten als Schädlinge, weil sie unterirdisch leben und Wurzeln fressen. Da sie aber keine reinen Pflanzenfresser sind, können sie auch nützlich sein, indem sie auch kleine andere Schädlinge fressen.
  • Auf Laubbläser verzichten.

 

 

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