Asseln
Zusammenfassung
- Asseln sind Krebstiere und atmen mit Kiemen.
- Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber an feuchten, schattigen Orten.
- Asseln sind wichtige Nützlinge im Garten: Sie bauen totes, pflanzliches Material ab.
- Sie stehen auf dem Speiseplan vieler Gartentiere.
Kurzbeschreibung
Seien wir mal ehrlich: Asseln sind weder schön noch niedlich. Aber da Asseln im Garten kiloweise totes Pflanzenmaterial abbauen und auf dem Speiseplan von Spitzmäusen, Fröschen und Vögeln stehen, sind sie im Garten trotzdem sehr willkommen. Denn Asseln sind sogenannte Destruenten: Sie verzehren tote Blätter und anderes verrottendes organisches Material. Folglich tragen Asseln zum Nährstoffrecycling bei und räumen gleichzeitig abgestorbene Pflanzenteile weg. Asseln gehören zu den Krebstieren und atmen mit Kiemen. Deshalb bevorzugen sie feuchte, schattige Standorte und verstecken sich tagsüber unter Platten, im Totholz oder Komposthaufen.
Praxistipps
- Bieten Sie den Asseln feuchte, schattige Tagesverstecke in ihrem Garten wie Trockenmauern, Ast- und Steinhaufen oder Holzbeigen.
- Legen Sie einen Kompost an.
- Lassen Sie abgestorbene Baumstrünke, alte Bäume und anderes Totholz im Garten, wenn sie keine Gefahr darstellen.
- Verzichten Sie unter Gehölzen auf das Lauben und lassen Sie eine dicke Krautschicht gedeihen.
- Auf Laubbläser verzichten.
- Wenn sie sich massenhaft vermehren, können Asseln gelegentlich Pflanzen beschädigen, besonders Keimlinge und Jungpflanzen. Das geschieht aber nur selten und Asseln sollten im Garten nicht bekämpft werden. Es reicht, Tagesverstecke der Asseln im Beet (z. B. Bretter) zu entfernen.
