Bienenkäfer
Zusammenfassung
- Bienenkäfer sind natürliche Gegenspieler von Solitär- und Honigbienen.
- Sie tragen zur Regulation von Bienenpopulationen bei.
- Adulte Tiere sitzen oft auf Doldenblütlern.
- Die Larven sind rosafarben und leben in Bienennestern
Kurzbeschreibung
Der Bienenkäfer hat seinen Namen von seinen Beutetieren: den Bienen. Er ist ein natürlicher Fressfeind von Solitär- und Honigbienen und reguliert in Zeiten des Baubooms von Insektenhotels und Honigbienenkästen allzu hohe Bienendichten. In Mitteleuropa gibt es vier Arten. Ihre unverwechselbaren, rosafarbenen Larven leben räuberisch in Bienennestern. Der Käfer ernährt sich noch von anderen Insekten und frisst zudem auch Blütenstaub. Bevorzugt findet man die roten Käfer mit den langen Haaren im Sommer auf den Blüten von Doldengewächsen, nicht selten auch in Gärten.
Praxistipps
- Nisthilfen für Wildbienen nützen auch dem Bienenkäfer.
- Erwachsene Tiere bevorzugen sonnige und warme Plätze und sind oft auf Doldenblütlern zu finden.
