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Schwalbenschwanz

Zusammenfassung

  • Der Schwalbenschwanz ist einer der grössten Tagfalter Mitteleuropas.
  • Die Raupen («Rübliraupen») sind erst schwarz, später grün mit schwarzen Ringen und roten Punkten.
  • Sie fressen die Blätter von Karotten, Fenchel oder Diptam.
  • Schwalbenschwänze überwintern als Puppe.

Kurzbeschreibung

Der Schwalbenschwanz ist einer der schönsten und auffälligsten Schmetterlinge Mitteleuropas. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 8 cm. Die Raupen weisen anfangs eine Färbung auf, die an Vogelkot erinnert, was zur Tarnung dient und Vogelkotmimese genannt wird. Ältere Raupen sind grün mit schwarzen, rot gepunkteten Ringen. Die erste Generation erscheint im Mai, die zweite im Juli oder August. Die Tiere der zweiten Generation überwintern als Puppe und erscheinen im nächsten Frühjahr als Schmetterling. Die Raupen werden auch als «Rübliraupen» bezeichnet, weil sie in Gärten regelmässig an Karottenblättern zu finden sind. Der Schaden hält sich aber in Grenzen und es lohnt sich, die prächtigen Falter zu fördern!

Praxistipps

  • Praktisch alle regelmässig kultivierten Doldenblütler sind Raupenfutterpflanzen. Viele von ihnen eignen sich auch als Zierpflanzen, insbesondere Möhren, Fenchel und Pastinaken. Auch der Diptam (Dictamnus albus) wird gefressen.
  • Die Raupen können bis zur Verpuppung im Freiland in Käfigen gehalten werden, um sie vor Fressfeinden zu schützen.
  • Blumenreiche Wiesen und Hecken mit Krautsäumen anlegen, um für genügend Nektarpflanzen und ungestörte Plätze für die Verpuppung zu sorgen.
  • Gute Nektarpflanzen sind unter anderem Rotklee und Disteln.
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