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Ameisen

Zusammenfassung

  • Ameisen treten im Garten je nach Art als Nützlinge, Schädlinge oder Lästlinge auf.
  • Unter dem Strich nützen sie dem Garten mehr, als sie ihm schaden.
  • Waldameisen sind Nützlinge.

Kurzbeschreibung

Ameisen sind geschäftig, stark und manchmal lästig: Sie verteilen fleissig Blattläuse, die sie wie Milchkühe halten, und ihr Gekrabbel stört so manche n beim Sonnenbaden. Trotzdem spielen Ameisen eine wichtige Rolle im Garten. Dank ihrer tierischen und pflanzlichen Ernährung tragen sie zur Schädlingsbekämpfung bei, räumen Tierkadaver weg, verbreiten Samen von Veilchen, Schneeglöckchen und anderen Pflanzen und sind wahre Ökosystem-Ingenieure! Für Eidechsen, Vögel und Spitzmäuse sind Ameisen ausserdem eine fast unerschöpfliche Proteinquelle. Ameisen nisten am liebsten an warmen, eher schütter bewachsene Orten wie Ruderalstandorte, trockene Wiese, sowie unversiegelte Wege und Plätze.

Praxistipps

  • Ameisen grundsätzlich zu bekämpfen ist sinnlos, denn viele Arten fühlen sich in Gärten wohl und es wird nicht lange dauern, bis ein neues Volk einzieht.
  • Hat sich ein Ameisenvolk an einem unpassenden Ort angesiedelt, hilft es, dort die Umweltbedingungen zu verändern: z.B. die Feuchtigkeit oder die Sonneneinstrahlung.
  • Ameisen im Beet können auch mit Nesseljauche oder anderen stark riechenden Kräuterjauchen vertrieben werden.
  • Auf gut besonnten und belüfteten Stämmen von Obstbäumen bilden sich weniger Ameisenautobahnen. Obstbäume deshalb fachgerecht auslichten.
  • Waldameisen in der Nähe ihres Nutz- oder Ziergartens sind ein gutes Instrument zur natürlichen Schädlingsbekämpfung im Garten. Sorgen Sie für Totholz, offene Sand- oder Wiesenflächen.
  • Auf Laubbläser verzichten.

 

 

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