Marienkäfer
Zusammenfassung
- Marienkäfer sind die bekanntesten Nützlinge im Garten.
- Larven und Käfer fressen Blattläuse.
- Es gibt viele Arten mit unterschiedlicher Färbung.
- Marienkäfer überwintern als Käfer und brauchen im Frühling Blattläuse zum Aufbau ihrer Population.
Kurzbeschreibung
Kaum ein Insekt ist bekannter und beliebter als der Marienkäfer! Wer von Marienkäfern spricht, hat meist den Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) im Kopf: Er ist die am weitesten verbreitete Art und ein bekannter Nützling. Sowohl Larven als auch Käfer fressen hauptsächlich Blattläuse und bringen so dem Garten ihr Glück. Die Anzahl Punkte geben übrigens nicht, wie manche meinen, das Alter an, sondern unterscheiden sich von Art zu Art! Die meisten Marienkäferarten werden ohnehin nur 1 bis 2 Jahre alt und überwintern als Käfer, häufig in Gruppen an einer geschützten Stelle im Garten.
Praxistipps
- Marienkäfer gehören zusammen mit Florfliegenlarven, Blattlauswespen - einer Schlupfwespen-Familie, und Schwebfliegenlarven zu den wichtigsten Regulatoren von Blattlauspopulationen.
- Auf Insektizide verzichten: Sie dezimieren insbesondere im Frühling die Käferpopulationen!
- Marienkäfer überwintern und brauchen im Frühling Blattläuse, um ihre Bestände aufzubauen.
- Wildpflanzen zur Verfügung stellen, die im Frühling gerne von Blattläusen befallen werden, z.B. Holunder oder Ampfern.
- Marienkäfer überwintern an geschützten Stellen, z.B. in Hohlräumen und Kletterpflanzen an der Hausmauer.
- Wenn sich Marienkäfer bedroht fühlen, sondern sie ein giftiges, gelbliches Sekret ab. Das stinkt zwar, ist aber für den Menschen ungefährlich.
