Rosenkäfer
Zusammenfassung
- Rosenkäfer sind grosse, grün-metallisch gefärbte Käfer.
- Sie sind Blütenbesucher, verschmähen aber auch reife Früchte nicht.
- Die Larven sehen aus wie Engerlinge von Schädlingen, sind aber Nützlinge.
- Sie leben im Kompost und verwandeln totes Pflanzenmaterial in Humus.
Kurzbeschreibung
Die Rosenkäfer sind im Garten nicht zu übersehen: Der bekannteste Vertreter in Mitteleuropa, der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata), macht seinem Namen alle Ehre. Sein grün-metallischer Panzer mit goldenem Glanz sticht sofort ins Auge. Er sitzt vor allem an warmen Tagen oft mehrere Stunden auf Rosen oder anderen grossen Blüten und labt sich an Pollen und Nektar. Die Larven sehen aus wie Engerlinge von Schädlingen wie dem Maikäfer, sind aber im Gegensatz zu diesem hauptsächlich im Kompost zu finden und dort ausserordentlich nützlich. Sie helfen, totes Pflanzenmaterial in Humus zu verwandeln.
Praxistipps
- Morsches Holz im Garten lassen und Komposthaufen anlegen.
- Baumhöhlen nicht verschliessen, sie stellen viel morsches Holz zur Verfügung.
- Wildhecken pflanzen: Rosenkäfer mögen neben Rosen auch andere grosse Blüten einheimischer Sträucher wie Weissdorn, Holunder oder Schneeball.
- Die Larven der Rosenkäfer sehen zwar aus wie Engerlinge von Schädlingen, sind im Kompost aber nützlich: Beim Sieben von Kompost deshalb einsammeln und dem neuen Komposthaufen beigegeben!
- Rosenkäferlarven sehen den Engerlingen von Maikäfern zum Verwechseln ähnlich und können oft nur an der Art der Fortbewegung unterschieden werden: Die Engerlinge der Rosenkäfer bewegen sich gestreckt und auf dem Rücken fort, während die der Maikäfer in gekrümmter Haltung bleiben und sich auf der Seite liegend bewegen.
