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Bockkäfer

Zusammenfassung

  • Die Fühler der Bockkäfer erinnern an die Hörner eines Steinbocks.
  • Sie sind Pflanzenfresser und Blütenbesucher.
  • Die meisten Arten lieben sonnige und warme Lebensräume.
  • Viele Arten sind bedroht und als Larven auf Totholz angewiesen.

Kurzbeschreibung

Die charakteristischen Fühler gaben dem Bockkäfer seinen Namen: Sie sind meist sehr lang, knotig und nach hinten gerichtet und erinnern damit an die Hörner des Steinbocks. Die Bockkäfer sind eine Gruppe mit über 200 Arten in Europa. Häufig haben sie sehr schöne, bunte Farben, was die eher grossen Käfer früher zu beliebten Sammelobjekten machte. Sie sind reine Pflanzenfresser: Die Larven ernähren sich von lebendem oder totem Holz, die ausgewachsenen Käfer von Blütennektar oder Pollen. Einige Bockkäferarten haben einen Lebenszyklus, der mehrere Jahre dauert: Je dicker und länger das Totholz, desto besser ist es daher für die Larven.

Praxistipps

  • Totholz im Garten lassen und niemals in Stücke schneiden sondern an Ort und Stelle langsam verrotten lassen.
  • Alte Bäume stehen lassen.
  • Für die Käfer einheimische Blumen- und Straucharten wie Blutroter Hartriegel, Wolliger Schneeball, Wilde Möhre und andere Doldenblütler pflanzen.
  • Bockkäferlarven leben auch in Holzbeigen: Falls Frassgänge zu sehen sind, einen grösseren Stapel wenn möglich mehrere Jahre stehen lassen.
  • Sonnige und warme Stellen im Garten erhalten.

 

 

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