Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Zier- und Nutzgarten

Zusammenfassung

  • Den Boden schonend bewirtschaften.
  • Keine Herbizide oder synthetische Düngemittel verwenden.
  • Nützlinge fördern.
  • Auf eine ausgewogene Kulturfolge achten.
  • Mischkulturen anbauen.
  • Zurückhaltend Düngen.

Kurzbeschreibung

Im Herzen des Gartens, dem Zier- und Nutzgarten, werden Nutzpflanzen wie Gemüse, Kräuter und Beeren kultiviert und Blumen gezogen. Sie ergänzen den Speiseplan mit frischen, aromatischen Zutaten und hellen die Stimmung auf. Doch auch die Tierwelt findet Gefallen an den leckeren Gewächsen. Schnecken und Co. gehen auch dem widerstandsfähigsten Pflänzchen an den (Blatt-)Kragen. Die gezielte Förderung von Nützlingen, Mischkulturen, Kulturfolge und eine ausgewogene Nährstoffversorgung halten Fressfeinde einigermassen in Schach und die Pflanzen gesund. Der Einsatz von Pestiziden ist möglichst zu vermeiden. Das schadet allen Lebewesen. Gemüse- und Blumenbeete erfreuen nämlich nicht nur den Menschen, sie bieten gerade in Städten auch vielen Insekten Nahrung, ganz besonders den Wildbienen.

Praxistipps

  •  Jäten Sie bei trockenem Boden.
  •  Schonende Bodenbearbeitung hält die Bodenfunktionen intakt und fördert Wachstum und Wasseraufnahme der Pflanzen.
  •  Probieren Sie auch einmal alte, seltene Sorten im Zier- oder Nutzgarten aus. So tragen Sie zum Erhalt unseres Kulturgutes und der genetischen Vielfalt bei. 
  •  Düngen Sie zurückhaltend! Nährstoffüberschüsse hemmen das Wachstum Ihrer Pflanzen, weil sie die Aufnahme von Mikronährstoffen behindern.
  •  Produzieren Sie Ihren eigenen Kompost und düngen Sie damit, anstelle von zugekauften Mineraldüngern.
  •  Organischer Dünger gibt Nährstoffe langsamer ab als chemischer, und kann deshalb besser von den Pflanzen aufgenommen werden.
  •  Pflanzen Sie Hülsenfrüchtler wie Klee, Bohnen oder Erbsen. Diese versorgen den Boden mit Stickstoff, ohne dabei die Phosphor- und Kaliumgehalte zu erhöhen.
  •  Den Boden so selten und so schonend wie möglich umgraben und falls nötig nur dann, wenn die Erde beim Graben trocken genug ist, dass sie nicht verschmiert.
  •  Den Boden immer bedeckt halten: Wenn nicht mit Pflanzen, dann beispielsweise mit Mulch.
  •  Biosaatgut ist wiederverwendbar.
     
Möchten Sie die Website zum Home-Bildschirm hinzufügen?
tippen und dann zum Befehl zum Home-Bildschirm hinzufügen nach unten scrollen.