Holzbeige
Zusammenfassung
- Holzbeigen werden von Fledermäusen und anderen Tierarten regelmässig als Winterquartier genutzt. Auch seltene Holzkäfer können vorkommen.
- Bis im April sollte ein grösserer Stapel stehen gelassen werden.
- In der Holzbeige nie nach Fledermäusen suchen.
Kurzbeschreibung
Holzbeigen sind Brennholzvorräte, um das Heim in kalten Tagen warm zu halten. Doch auch die Tierwelt schätzt die ordentlichen Stapel. Eidechsen, Kleinsäuger und Fledermäuse suchen in den Zwischenräumen der Brennholzstapel Unterschlupf und Winterquartier, und Holzkäfer legen hier ihre Eier ab. Wer nicht auf den Holzweg geraten möchte, wählt für die Holzbeige einen überdachten Standort, der an den Seiten frei zugänglich ist. Wird das Holz im Winter als Brennmaterial gebraucht, sollten die Stapel vorsichtig abgetragen werden, um keine Tiere zu verletzen. Benutzen Fledermäuse die Holzbeige als Winterquartier, sollte grosszügig ein Teil des Stapels bis im April stehen gelassen werden. Statt den kalten Füssen erwärmt sich dafür umso mehr das Herz!
Praxistipps
- Sehr gut eignen sich vor Wind, Regen und Schnee geschützte Standorte wie beispielsweise an einer Hausmauer, unter einem Vordach, einem Balkon oder einem Treppenaufgang.
- Von der Holzbeige kann im Winter Brennholz geholt werden. Sie sollte aber in einem Winter nicht ganz aufgebraucht werden. Bis April sollte ein grösserer Stapel stehen bleiben.
- Auch kleine Holzbeigen auf Balkonen können als Winterquartier dienen, wenn kein Holz entfernt wird.
- In der Holzbeige nie nach Fledermäusen suchen! Fledermäuse im Winterschlaf sollten nicht gestört werden, da jede Störung für die Tiere ein Energieverlust bedeutet, der ihnen das Leben kosten kann.
- Platzieren Sie Ihre Holzbeige möglichst nicht unter Bäumen. Das Gewicht belastet die Wurzeln und die Abdeckung verhindert das Durchsickern von Regenwasser.

