Rotkehlchen
Zusammenfassung
- Rotkehlchen sind Insektenfresser und Nützlinge im Gemüsegarten.
- Sie finden in Gärten selten geeignete Nistplätze und sind meistens nur zu Besuch.
- Mit ihrem melodiösen Gesang verschönern Rotkehlchen die späten Stunden.
Kurzbeschreibung
Nicht umsonst ist das Rotkehlchen das Maskottchen von Better Gardens: Die Vögel mit der orangeroten Brust sind sympathische, zutrauliche und intelligente Gartenbesucher. Am liebsten schauen die Tiere von einer niedrigen Warte aus bei der Gartenarbeit zu, um flink Insekten und Larven aus der frisch umgegrabenen Erde zu picken. Auch suchen sie gerne unter Laubstreu oder im Kompost nach Nahrung. Ihren angestammten Lebensraum haben die Vögel an Waldrändern oder überall dort, wo sie dichte Gehölze, kühlen Schatten und feuchten Boden finden. Denn Rotkehlchen sind Nischenbrüter und bauen ihre Nester gerne in Spalten und Baumhöhlen in Bodennähe. Da solche Nistplätze in Siedlungen selten sind und überall Katzen lauern, sind Rotkehlchen in Gärten eher Gäste als Dauermieter. Ein Angebot von geeigneten Nisthilfen, kann ein Rotkehlchenpaar aber durchaus umstimmen.
Praxistipps
- Lassen Sie Falllaub und anderes organisches Material unter Hecken oder an anderen Stellen im Garten liegen. Die damit geförderten Insekten ziehen Rotkehlchen an.
- Legen Sie dichte Hecken an, dort können Rotkehlchen ungestört jagen und bauen vielleicht sogar ein Nest.
- Fördern Sie Rotkehlchen mit Halbhöhlen-Nisthilfen, welche in Bodennähe platziert werden und genügend vor Räubern geschützt sind. Zum Schutz vor Räubern hilft eine dornige Vegetation oder ein breiter Krautsaum um die Nistplätze.
- Mit Beerensträuchern können Sie den Rotkehlchen helfen, auch im Winter und Herbst genügend Nahrung zu finden.
