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Haussperling

Zusammenfassung

  • Spatzen sind gut an den Menschen angepasst.
  • Dennoch sind sie mancherorts rückläufig.
  • Spatzen benötigen geschützte Orte und Deckung, aber auch offenen Boden.
  • Während der Brutzeit sind Spatzen Insektenjäger, sonst fressen sie Pflanzensamen.

Kurzbeschreibung

Die Spatzen-Mensch-Beziehung ist zwar altbewährt, war aber auch schon besser... Der Spatz ist ein Kulturfolger, sein Lebensraum sind Siedlungen. Doch seit ein paar Jahren geht diese Vogelart vielerorts zurück: Nahrungsknappheit, der Verlust an Nistplätzen und Hauskatzen machen ihr zu schaffen. Spatzen halten sich gerne in der Nähe von offenen Flächen wie Schrebergärten, Schuttplätzen oder entlang von Gleisen auf. Dort baden sie im Staub, um ihre Gefieder zu pflegen und picken von den oft reichlich vorhandenen Samen von Gräsern und verwildertem Getreide. Während der Brutzeit jagen Spatzen Unmengen an Insekten und füttern damit ihren Nachwuchs. Ihre Nistplätze wählen sie am liebsten in Gebäudenischen oder Nistkästen, manchmal bauen sie auch Kugelnester. Spatzen sind gesellige Tiere und leben in Gruppen: Lieber als von den Dächern zu pfeifen, halten sie lautstarke Versammlungen in dichten Sträuchern oder Bäumen ab.

Praxistipps

  • Schaffen Sie bei der Versiegelung von Fassaden neue Nistorte mit Nistkästen.
  • Bieten Sie Platz für den Spatz indem Sie bestimmte samen- oder körnerreiche Arten pflanzen und offene Bodenstellen als Sandbäder schaffen, z.B. am trockenen Mauerfuss eines Gebäudes.
  • Nistkästen für Spatzen sollten in mindestens 3 m Höhe aufgehängt werden und Einfluglöcher von 32 mm haben. 
  • Hecken, Sträucher und Bäume ziehen viele Insekten an, und dadurch auch Spatzeneltern, die Nahrung für ihre Jungen suchen.
  • Schneiden Sie Stauden erst nach dem Winter zurück. Die Samen der Pflanzen und die in den Stängeln überwinternden Insekten sind natürliche Nahrungsquellen für Spatzen.
  • Werden in einem Garten Hühner gehalten, können sich schnell auch ganze Spatzenkolonien bilden.

 

 

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