Kohlmeise
Zusammenfassung
- Kohlmeisen lassen sich mit Nistkästen fördern.
- Sie tragen zur natürlichen Schädlingskontrolle im Obstgarten bei.
Kurzbeschreibung
Verglichen mit der Blaumeise, ist die Kohlmeise etwas grösser. Erkennbar an ihrem schwarzen Kopf und Hals und der gelben Brust, gehört die Kohlmeise zu unseren häufigsten Gartenvögel. Kohlmeisen leben in gehölzreichen Lebensräumen mit Laubbäumen und dichtem Unterwuchs aus Sträuchern. Diese Vegetation bietet ideale Jagdgründe, um Insekten, Spinnen, Larven und Raupen zu sammeln. Eine Kohlmeisenfamilie vertilgt 7000-8000 Raupen und andere Insekten während der Aufzucht der Jungen, was die Vögel zu gern gesehenen Partnern in der Schädlingsbekämpfung macht. Ihren Nachwuchs ziehen die Kohlmeisen von April bis Mitte Juni in Baumhöhlen, Mauernischen oder Nistkästen auf.
Praxistipps
- Fehlen in Ihrem Garten natürliche Baumhöhlen als potentielle Nistplätze? Sie können der Kohlmeise auch mit einem Nistkasten mit 28 mm grossem Einflugloch helfen.
- Lassen Sie Sonnenblumen nach der Blüte im Garten stehen. Die Sonnenblumenkerne bieten energiereiche Nahrung für verschiedene Vogelarten.
- Kohlmeisen brauchen genügend grosse Bäume in ihrem Lebensraum, um ihre Brut mit Insekten zu versorgen. Pflanzen und erhalten Sie Laubbäume in Ihrem Quartier.
- Lassen Sie abgestorbene Baumstrünke und alte Bäume stehen, wenn sie keine Gefahr darstellen. Hier finden Vögel Unterkunft und Nahrung.
- Auch Vögel mögen eine kühle Erfrischung! Bringen Sie eine Vogeltränke im Garten an. Diese sollte regelmäßig gereinigt werden und flach genug sein, sodass die Vögel darin stehen können.
