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Maulwurf

Zusammenfassung

  • Maulwürfe zeigen gute Bodeneigenschaften an.
  • Maulwürfe vertilgen Schädlinge.
  • Die Erde der Maulwurfshügel im Garten weiterverwenden, z.B. als Aussaaterde.

Kurzbeschreibung

Maulwürfe sieht man zwar kaum, weiss aber trotzdem, dass sie da sind. Erkennbar an den regelmässigen, vulkanartigen Erdhaufen, den sogenannten Maulwurfshügel, ist der Maulwurf oftmals ein eher ungebetener Gast im Garten. Zu Unrecht, denn einerseits bedeutet der Maulwurfsbesuch lockeren, gut durchlüfteten Boden und andererseits vertilgt der Insektenfresser neben Würmern auch Schädlinge. Ihren Hunger stillen die schwarzen Tiere mit Hilfe eines ausgeklügelten, unterirdischen Tunnelsystems. Maulwürfe sind nicht blind, sehen aber sehr schlecht. Bei ihrer unterirdischen Lebensweise ist das für sie aber kein Nachteil. Sie wagen sich nur selten an die Oberfläche, meist im Mai, wenn sie Laub und Gras für ihre Nestkammern sammeln. Dort ziehen die Weibchen circa 3-4 Junge auf, welche nach wenigen Wochen den mütterlichen Tunnel verlassen und ihr eigenes Revier finden müssen.

Praxistipps

  • Die Erdhaufen von Maulwürfen sind hoch und rundlich; Wühlmäuse produzieren längliche, flache Erdhaufen.
  • Freuen Sie sich über den Maulwurf in Ihrem Garten! Er ist ein spannendes Tier und ein echter Nützling.
  • Maulwurfshügel lassen sich ideal für die Gartenarbeit nutzen. Verwenden Sie die lose Erde als Aussaaterde oder für Topfpflanzen.
  • Decken Sie Schächte oder andere potentielle Fallen geeignet ab oder stellen Sie Aufstiegshilfen für die Tiere zur Verfügung.

 

 

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