Gartenhaus
Zusammenfassung
- Je kleiner, desto besser – dem Gartenboden zuliebe!
- Gartenhäuser können einigen Tierarten Unterschlupf bieten.
- Sonnige und wettergeschützte Fassaden für Spaliere und wärmeliebende Pflanzen nutzen.
Kurzbeschreibung
Mit einem für alle erschwinglichen Gartenhäuschen einen Architekturpreis gewinnen? Das wäre ein echter Coup! Gartenhäuschen mögen in vielen Fällen do it your self-Sünden sein, ihr Nutzen ist aber kaum zu bestreiten: Irgendwo müssen Gartenwerkzeuge verstaut, Kaffee gebraut und Imbisse zubereitet werden, denn Gärtnern ist harte Arbeit! In Zeiten des knapper werdenden Gartenbodens sollte jedoch so wenig Gartenfläche wie möglich für neue Bauten geopfert werden. In vielen Fällen reicht eine Kiste vollkommen. In die Jahre gekommene, gut gebaute Gartenhäuschen brauchen deswegen aber nicht gerade abgebrochen zu werden. An regengeschützten, sonnigen Fassaden können Rosmarin, Tomaten und Spalierobst gezogen werden, und einige Arten finden Unterschlupf und Lebensraum: Im alten Holz nisten Wildbienen und unter dem Dach, das mit einem bunten Teppich aus Moosen und Flechten überwachsen ist, lärmen Siebenschläfer.
Praxistipps
- An sonnigen, dem Wetter abgewandten Seiten und unter trockenen Dachvorsprüngen Nisthilfen für Wildbienen befestigen.
- Trockene, sonnige Fassaden nutzen, um Spalierobst und wärmeliebende Pflanzen zu ziehen.
- Moosteppiche, Algen und Flechten sind in der Regel für ein Hausdach völlig unbedenklich, solange das Wasser gut ablaufen kann.
- Sukkulente Pflanzen wie Dachwurz und Fetthennen können aufs Dach zwischen Moose gepflanzt werden.

