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Teilprojekt D: Auswirkungen auf die Biodiversität

Es ist bekannt, dass im urbanen Raum und insbesondere in naturnahen städtischen Lebensräumen eine grosse Vielfalt an Tieren und Pflanzen vorzufinden ist. Diese hohe Biodiversität hat nicht nur einen grossen ökologischen Wert, sondern auch eine positive Auswirkung auf die Menschen in der Stadt. So erhöht die Artenvielfalt städtischer Grünflächen die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Stadtbewohnern. Gärtnerinnen und Gärtner profitieren zudem von sogenannten Ökosystemdienstleistungen wie Bestäubung oder biologischer Schädlingsbekämpfung.

Bislang weiss man jedoch wenig darüber, wie die Biodiversität über die urbanen Gebiete verteilt ist, welche Gartentypen eine besonders hohe Artenvielfalt aufweisen und in welchem Ausmass Biodiversität von der Form der Bewirtschaftung und der Beschaffenheit der Landschaft rundherum abhängt. Dies soll in diesem Teilprojekt herausgefunden werden.

Zu diesem Zweck werden wir die Vielfalt der Pflanzen und Tiere und ihre jeweiligen Ökosystemdienstleistungen in insgesamt 80 Privat- und Familiengärten in der Stadt Zürich untersuchen. Dabei werden Gärten ausgewählt, welche unterschiedlich intensiv bewirtschaftet werden, sich in ihrem Strukturreichtum unterscheiden und welche in verschieden stark verdichteten Stadtgebieten liegen. Mithilfe der Forschungsergebnisse dieses Teilprojekts sollen Strategien erarbeitet werden, wie die städtische Biodiversität und ihre Ökosystemdienstleistungen erhalten und gefördert werden können. Zudem kann die Bevölkerung sensibilisiert und darüber informiert werden, wie wichtig die Vielfalt von Lebewesen im urbanen Raum und die von ihnen geleisteten Ökosystemdienstleistungen sind.

Kontaktperson

Marco Moretti, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, marco.moretti(at)wsl.ch